Polizei Dienstzentrum Wismar

Projekt:
Komplexe Polizeidienststellen in der Hansestadt Wismar
Art:
Grundinstandsetzung Altbau und Erweiterungsneubauten
Ort:
Rostocker Str. / Dr.-Leber-Straße, 23966 Wismar
Leistungen:
VOF-Verfahren, Architektenleistungen LPH 1 – 2
Umfang:
3.686 m² BGF und 14.121 m³ BRI
Besonderheit:
Historischer Altbau, denkmalgeschützt
Auftraggeber:
BBL-MV, Geschäftsbereich Schwerin
Bearbeitungszeitraum:
Dezember 2009 bis Februar 2010 // In Kooperation mit Thomas Jansa, Architekt

Neues Polizeizentrum Wismar - Ansichten
Neues Polizeizentrum Wismar - Ansichten

Polizeizentrum Wismar

Städtebauliches Konzept

Das für den Wettbewerb zu bearbeitende Grundstück liegt im Bereich der ehemaligen Wallanlagen der Hansestadt Wismar, die nach der Entfestung der Stadt landschaftlich überformt wurden. Das Gebiet zeichnet sich seit seiner frühgründerzeitlichen Bebauung durch eine offene Baustruktur von Solitärbauten aus, die in den umgebenden Grüngürtel eingebunden sind. Das ehemalige Militärlazarett bildete in dieser Struktur ein starkes Gegenüber zum östlichen Stadtausgang in der Rostocker Straße.

Konzept Polizeidienststelle Wismar
Konzept Polizeidienststelle Wismar

Neubau

Als Erweiterung

Der neue Baukörper nimmt sich sowohl in der Bauflucht als auch der Traufhöhe deutlich gegenüber dem Lazarett zurück und orientiert sich in seiner Fassade zur Straße eher an der benachbarten Villa. Baukörperstruktur und Entwicklung in den Hofbereich nehmen wieder Bezug auf das symmetrisch angelegte Lazarettgebäude.

Wiederherstellung

und Neubau

Das Konzept für die Instandsetzung und Erweiterung der Polizeiliegenschaft geht grundsätzlich von einer vollständigen Wiederherstellung und Freistellung der ursprünglichen und strukturell auch noch weitgehend erhaltenen Gebäudestruktur des ehemaligen Lazaretts aus. Diesem wird in angemessenem Abstand ein neuer Baukörper hinzugefügt, welcher sich in die „Perlenkette“ der Einzelbauten entlang der Julius-Leber-Straße städtebaulich einfügt und damit den offenen und weitgehend solitären Charakter der Stadt-Struktur an diesem Ort stärkt. Damit bleiben Durchblicke und Blickbezüge zu den rückwärtigen Grünräumen des Mühlgrabens erhalten und erlebbar.